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Das Gute bleibt
| 19-10-2009 Es ist nach der Wende. Viele der traditionellen DDR-Waren fallen aus den Regalen. Der Westen füllt die Supermärkte. Jahre später kehren die vertrauten Güter zurück. Heute haben die Ostprodukte ihren DDR-Ruf abgelegt und werden in Ost wie West geschätzt. ../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama1.jpg../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama2.jpg../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama3.jpg../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama4.jpg../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama5.jpg../../tpl/mag6/art200910/img/produits-RDA-diaporama6.jpg © Henkel AG & Co. KGaA Spee von Henkel Das Universalwaschmittel Spee kam 1968/1969 in der DDR auf den Markt. Der Name war als Abkürzung für SPEzial-Entwicklung entstanden. 1921 hatte Henkel das Herstellerwerk Genthin in Sachsen-Anhalt gegründet und 1945 durch Enteignung verloren. In der DDR war Spee die Nummer eins. 1990 wurde das Werk durch Henkel von der Treuhand erworben. Seit 1996 ist Spee im vereinten Deutschland erhältlich und die Nummer 3 im deutschen Markt. © Rotkäppchen Sektkellerei GmbH Rotkäppchen Sekt Schon Kaiser Wilhelm II lobte die besondere Bekömmlichkeit der Marke aus Freyburg an der Unstrut. Seinen Namen verdankt der Sekt der roten Flaschenkapsel, die schon Ende des 19. Jahrhunderts den Flaschenhals zierte. Als volkseigener Betrieb der DDR wurde Rotkäppchen die verbreiteste Sektmarke der DDR. 2007 wurden im vereinten Deutschland 82,2 Millionen Flaschen der Marke Rotkäppchen verkauft. Mit einem Marktanteil von 26,5 Prozent gehört Rotkäppchen zu den Marktführern auf dem deutschen Sektmarkt. © Develey Senf & Feinkost GmbH Bautz’ner Senf Es war 1953, als im damaligen volkseigenen Betrieb „Lebensmittelbetriebe Bautzen“ das erste Mal Bautz'ner Senf mittelscharf abgefüllt wurde. Reichhaltige Erfahrung mit Senf hatten die Bautz'ner da bereits: Schon seit den 1930er Jahren wurde in Bautzen Senf vermahlen. Seit 1992 gehört Bautz’ner zum Familienunternehmen Develey Senf bei München. Bis heute sind die besonderen Eigenheiten bei Bautz'ner ausschlaggebend. Dem berühmten schlichten Senfbecher aus Plastik ist man auch im vereinten Deutschland treu geblieben. © Bauer Media Group Bummi Hast man im Osten der Republik seine Kindheit verbracht hat, ist man mit ihm groß geworden. Mit Bummi, dem sonnengelben Bären. Sein Lied kannte auch jedes Kind. „Kam ein kleiner Teddybär aus dem Spielzeuglande her...“ Seit 1957 erschien die Kinderzeitschrift Bummi monatlich in der DDR, später vierzehntäglich mit einer Auflage von über 700.000 Exemplaren. Seit 1991 wird Bummi bei Pabel-Moewig verlegt, der zur Bauer Media Group gehört. © Spreewaldkonserve Golßen Die Spreewaldgurke Schon Theodor Fontane fand die Spreewaldgurke bemerkenswert, auch wenn der große Dichter die Ursache der Köstlichkeit wohl verkannte. Es sind nämlich die feuchten und humusreichen Böden des Spreewalds und die besondere Verarbeitung, die zu dem typischen Geschmack beitragen. Die Spreewaldgurke war eines der wenigen Produkte, die nach der Wende ohne Unterbrechung weiter erhältlich waren. Spreewälder Gurken ist heute eine Marke, die seit 1999 europaweit geschützt ist. © Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellan-Manufaktur Meissen Was sind 40 Jahre DDR im Angesicht einer Jahrhunderte alten Tradition? In 2010 feiert eine der ältesten Porzellan-Manufakturen der Welt ihr dreihundertjähriges Bestehen.Meissener Porzellane schmücken Tische auf der ganzen Welt und dies auch während besagter 40 Jahre. Allerdings hatte sich die westliche Welt in Geduld zu üben, wenn sie die erlesenen Stücke im Land der Planwirtschaft orderte. Noch in diesem Jahr präsentiert sich Meissen an historischer Stelle Unter den Linden in Berlin in einem neugestalteten Flagship-Store. Diese Begrifflichkeit ist der neuen Zeit geschuldet. |
