Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart

Das Stuttgarter Stadion hat im Laufe seiner Geschichte mehrmals den Namen gewechselt. Bei seiner Erbauung 1933 erhielt das Stadion, das die Größe des nationalsozialistischen Regimes zum Ausdruck bringen sollte, den Namen Adolf Hitler Kampfbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es eine zeitlang nur noch kurz als Kampfbahn bezeichnet, bis es 1949 nach dem Fluss, der durch die Stadt fließt, in Neckar-Stadion umgetauft wurde. 1993 erhielt es schließlich den Namen des berühmten Autobauers Gottlieb Daimler.
Doch das Stadion wurde nicht nur mehrfach umgetauft sondern auch immer wieder umgebaut. Die letzte Umbauphase des Stadions zur Spielstätte der Fußball-WM wurde 2005 abgeschlossen. Heute zählt das Daimlerstadion 54.000 Sitzplätze, alle überdacht durch eine erstaunliche Stahlseilkonstruktion, zwischen der sich ein Dach aus PVC-beschichteten Polyesterfasern spannt. Außerdem besitzt das Stadion die größten Videotafeln Europas (115 m2).
Sechs WM-Spiele werden im Daimlerstadion ausgetragen, darunter ein Achtelfinale und das "kleine Finale" (Spiel um den dritten Platz). Unter den Gruppenspielen verspricht insbesondere die Begegnung Frankreich-Schweiz (Gruppe G, 13. Juni um 18 Uhr) recht interessant zu werden.
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| | Veranstaltungen im Rahmen der Fußball-WM: Juni: Dort, wo der Ball rollt. Autoren lesen Geschichten rund ums Thema Fußball. Informationen: www.literaturhaeuser.net 10. Juni bis 9. Juli: Festival der Nationen. Ein Rahmenprogramm mit Kultur, Musik und Sport beim Fan Fest auf dem schönsten Platz der Stadt, dem Schlossplatz. Informationen: www.fifawm2006.stuttgart.de 2. bis 10. Juli: UNESCO Welt-Jugend-Festival. Internationale Begegnungen unter dem Motto Sport, Kultur und Freizeit. Mehr zum Thema: | |
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Fotografie: © Stuttgart Marketing GmbH