Berlin: Alle Artikel

19-10-2009


Geschichte der Berliner Mauer
Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im Jahr 1945 brachte für die Stadt Berlin radikale Veränderungen mit sich, deren Ausmaß am Ende des Zweiten Weltkriegs bei weitem nicht absehbar war. Als wichtiges Zentrum des internationalen Handels wurde die Stadt zum Spielball der Weltpolitik.
 
 
 
 
 
 
 
 

20 Jahre nach der Mauer – Ein Veranstaltungsüberblick
Der Fall der Mauer hat Millionen Menschen vereint und Deutschland neu erfunden. Wie es zu diesem Symbol für Neuanfang, Hoffnung und Zukunft kam, die Geschichte und wie sie sich zutrug: Davon erzählen in Berlin unzählige Veranstaltungen und Ausstellungen. Es geht um Menschen und um Freiheit.
 
 
 
Der Riss, der viele Jahrzehnte lang durch Deutschland ging, war auch kulinarischer Natur. Zwar heißt der „Broiler“ in Deutschland-Ost jetzt immer häufiger Grillhähnchen. Und auch den Begriff „Sättigungsbeilage“ hört man nicht mehr allzu oft. Doch die realsozialistische Küche lebt in manchen Gerichten munter weiter, Soljanka, Würzfleisch und einige DDR-Klassiker mehr haben auf Speisekarten und am Familientisch überlebt.
 
 
 
 

Grüne Metropole am Wasser
Nahezu ein Drittel des Berliner Stadtgebietes wird von Grünfläche bedeckt - Wälder, Wiesen, Seen. 197 Kilometer befahrbare Wasserstraßen durchziehen den Großraum Berlin und 80.000 Laubenpieper, wie hierzulande die Kleingärtner heißen, pflegen liebevoll ihre Rabatten. Seit der Wende kann sich der Naturfreak entlang des ehemaligen Mauerstreifens das „jrüne” Berlin auch erradeln.
 
 
 
Was für Paris der Montmartre, ist der deutschen Hauptstadt der Prenzlauer Berg: ein kunterbunter Multikulti-Künstlerbezirk. Schon zu DDR-Zeiten prägten Studenten, Kulturinitiativen und Intellektuelle das Image von Prenzlauer Berg. Nach dem Fall der Mauer hat sich das Viertel mit gut 145.000 Einwohnern zum Szeneviertel entwickelt, bekannt auch für sein ausgeprägtes Nachtleben und die vielen Kneipen, Cafés und Clubs.
 
 
 
In diesem Jahr feiert Berlin 20 Jahre Mauerfall. In dieser Zeit hat die Gastronomie der deutschen Hauptstadt einen enormen Entwicklungsschub getan.
 
 
 
Es ist nach der Wende. Viele der traditionellen DDR-Waren fallen aus den Regalen. Der Westen füllt die Supermärkte. Jahre später kehren die vertrauten Güter zurück. Heute haben die Ostprodukte ihren DDR-Ruf abgelegt und werden in Ost wie West geschätzt.
 
 
 
 
20 Jahre nach dem Mauerfall befindet sich Berlin weiterhin im Umbau. Klassische Bauten, allen voran der Reichstag, erwachen zu neuem Leben, und die Stars der internationalen Architektur-Szene lassen ihrer Kreativität in der Hauptstadt freien Lauf.
 
 
 
Zwanzig Jahre im Schatten der Mauer haben aus Kreuzberg die Hochburg der Berliner Alternativkultur gemacht, in der sich Anarchie und Hedonismus vereinen. Ein Bohème-Viertel, an dem der Gentrifizierungstrend vorerst noch vorübergegangen ist und in dem man so manche Nacht durchfeiern kann.
 
 
 
ZU DDR-Zeiten durfte keiner die Mauer berühren. Nach der Wende begannen Künstler aus aller Welt, die Mauer an der Mühlenstraße zu bemalen. Es entstand die East-Side-Gallery, die längste Open-Air-Gallerie der Welt.
 
 
 
Der Osten Deutschlands legt kulinarisch zu: Auch in den fünf „neuen“ Bundesländern“ bitten immer mehr Sterneköche zu Tisch. Doch die meisten stammen aus dem Westen, sind „zugereist“, also keine gebürtigen „Ossis“. Doch auch sie gibt es: die hoch dekorierten und bekannten Köche, die sich ihre ersten Küchenmeriten noch zu DDR-Zeiten verdienten und heute zu den Besten und Bekanntesten ihrer Zunft gehören.
 
 
Nach der Wende wollte ihn (fast) keiner mehr: den Trabant. Der Mauerfall führte den treuen Weggefährten geradewegs zur Plastikpresse. Heute will Herpa das Auto neu auflegen.